
Matcha: Wirkung, Zubereitung und die besten Rezepte
Schattenanbau, 80 Grad und drei Qualitätsstufen: woran guter Matcha hängt
Matcha ist pulverisierter, im Schatten gewachsener Grüntee aus Japan, der mit ein bis zwei Gramm Pulver auf etwa 80 Milliliter Wasser bei rund 80 Grad aufgeschlagen wird. Anders als bei Aufgusstee trinkt man dabei das ganze Blatt und nicht nur den Auszug. Wie er schmeckt, entscheidet sich an Herkunft, Erntezeitpunkt und Qualitätsstufe.
Matcha stammt ursprünglich aus Japan und wird dort seit Jahrhunderten in traditionellen Teezeremonien getrunken. Das feine Pulver entsteht aus den Blättern der Camellia sinensis, die vor der Ernte mehrere Wochen beschattet werden, bevor sie von Hand gepflückt, gedämpft, getrocknet und auf Steinmühlen vermahlen werden.
Der Schattenanbau ist der entscheidende Schritt. Unter reduziertem Licht bildet die Pflanze mehr Chlorophyll und mehr Aminosäuren, vor allem L-Theanin. Daher die kräftig grüne Farbe und der umami-Geschmack, der guten Matcha von einfachem Grüntee unterscheidet.
Anders als bei herkömmlichem Grüntee, bei dem nur der Aufguss getrunken und das Blatt weggeworfen wird, nimmst du beim Matcha das gesamte Blatt zu dir.

Matcha enthält eine Kombination aus Koffein, der Aminosäure L-Theanin, Catechinen und Mineralstoffen. Der bekannteste Inhaltsstoff ist Epigallocatechingallat, kurz EGCG, eines der am häufigsten untersuchten Catechine überhaupt.
Weil beim Matcha das ganze Blatt getrunken wird und nicht nur der Aufguss, liegen diese Gehalte höher als bei Grüntee aus denselben Blättern. Enthalten sind außerdem Magnesium, Zink, Kalium und Eisen, allerdings in kleinen Mengen, weil eine Portion nur ein bis zwei Gramm Pulver umfasst.
Zu Grüntee-Catechinen gibt es viel Forschung, die Ergebnisse sind uneinheitlich, und die EU hat bislang keine gesundheitsbezogene Aussage dazu zugelassen. Wir versprechen hier deshalb nichts, sondern sagen, was drin ist. Nicht ohne Grund heißt Matcha in Japan das grüne Gold, und das hat vor allem mit dem Aufwand beim Anbau zu tun.
Die Zahl mit den 137 Mal
Im Netz kursiert, Matcha enthalte 137-mal mehr Antioxidantien als grüner Tee. Die Zahl stammt aus einer einzelnen Messung von 2003 nach der ORAC-Methode, die das US-Landwirtschaftsministerium 2012 zurückgezogen hat, weil sich ORAC-Werte nicht auf den Körper übertragen lassen. Für die Kaufentscheidung sind Erntezeitpunkt und Herkunft die brauchbareren Angaben.
Der Unterschied zu Kaffee liegt in der Zusammensetzung. Kaffee liefert Koffein weitgehend allein, Matcha bringt daneben L-Theanin mit, eine Aminosäure, die in nennenswerter Menge fast nur in der Teepflanze vorkommt und durch den Schattenanbau zunimmt. Beides wird über das Pulver zusammen aufgenommen.
Dazu kommen Menge und Tempo. Eine Portion aus ein bis zwei Gramm enthält weniger Koffein als eine Tasse Filterkaffee, und sie wird über mehrere Minuten getrunken statt in wenigen Zügen.
Für viele ist Matcha deshalb die Alternative, wenn Kaffee zu viel ist, ob morgens am Schreibtisch, vor einer langen Sitzung oder als Ritual zum Tagesbeginn. Ob es sich für dich anders anfühlt, findest du in einer Woche heraus.
In Japan gilt Matcha nicht nur als Getränk. Die traditionelle Teezeremonie, Chanoyu, ist ein Ablauf mit festen Schritten, vom Sieben des Pulvers bis zum Schlagen des Schaums, jeder davon bewusst und in derselben Reihenfolge ausgeführt.
Diese Haltung lässt sich in den Alltag übertragen, ohne dass daraus eine Zeremonie werden muss. Die zwei Minuten, die Sieben und Aufschlagen dauern, sind zwei Minuten, in denen man nichts anderes tut. Für viele ist genau das der Grund, warum sie beim Matcha bleiben und nicht bei löslichem Pulver.
Ohne Chasen: Ein Shaker oder ein elektrischer Milchaufschäumer funktionieren ebenfalls. Der Geschmack bleibt gleich, der Schaum wird mit dem Chasen nur feiner und stabiler.
Für den Matcha Latte: Einen Esslöffel Inner Sparkle Kollagen Creamer mit in den Milchaufschäumer geben, das macht ihn cremiger.

Herkunft: Die bekanntesten Anbauregionen sind Uji bei Kyoto, Nishio und Kagoshima. Auf gutem Matcha steht die Region immer drauf.
Farbe und Geruch: Kräftig grün bis fast leuchtend, nicht gelblich oder stumpf. Frischer Matcha riecht süßlich und grasig.
Zertifizierung: JAS Organic für japanische Bio-Ware, EU-Bio für den europäischen Markt.
Qualitätsstufen:
Günstiger Matcha schmeckt oft bitter und strohig. Das liegt an späteren Ernten und gröberem Mahlgrad, nicht daran, dass du etwas falsch machst.
Japanische Teebauern arbeiten in weiten Teilen bis heute in Handarbeit, besonders bei der Ernte der ersten Blätter. Der Schattenanbau, das Dämpfen kurz nach der Ernte und das Mahlen auf Granitmühlen sind aufwendige Schritte, und sie erklären, warum guter Matcha teurer ist als Grüntee.
Achte auf Zertifikate wie JAS Organic oder EU-Bio. Sie sagen etwas über den Anbau ohne synthetische Pestizide aus und sind überprüfbar, anders als Begriffe wie „nachhaltig" oder „schonend", die niemand kontrolliert.
Matcha muss nicht immer aus der Schale kommen. Diese drei Rezepte kommen mit wenigen Zutaten aus und lassen sich in den Alltag einbauen.
Cremiger Shake mit Banane, Pflanzendrink und Matcha, nussig durch Mandelmus und Hanfsamen.
Zutaten
Zubereitung
Zum Rezept auf Instagram: https://www.instagram.com/p/DOq3sK1DNKO/
Geschichtetes Kaltgetränk aus Erdbeerpüree, Pflanzendrink und frisch aufgeschlagenem Matcha.
Zutaten
Zubereitung
Zum Rezept auf Instagram: https://www.instagram.com/p/DKFVJP-smuf/
Über Nacht gequollener Chiapudding mit Matcha, Joghurt und Pflanzendrink, zum Toppen mit Beeren und Granola.
Zutaten
Topping
Zubereitung
Zum Rezept auf Instagram: https://www.instagram.com/p/DPyxkYlDNam/
Die meisten Erwachsenen benötigen etwa sieben bis neun Stunden Schlaf pro Nacht. Entscheidend ist neben der Schlafdauer auch die Qualität und Regelmäßigkeit des Schlafs.
Ein regelmäßiger Schlafrhythmus, eine entspannte Abendroutine und möglichst wenig helles Licht am Abend können dabei helfen, schneller zur Ruhe zu kommen. Auch Bewegung und Tageslicht am Tag unterstützen einen gesunden Schlaf-Wach-Rhythmus.
Wenn Gedanken dich am Einschlafen hindern, kann es helfen, sie vor dem Schlafengehen aufzuschreiben und so bewusst aus dem Kopf zu bekommen. Auch eine ruhige Atemübung, Meditation oder eine entspannte Abendroutine können dabei unterstützen, gedanklich zur Ruhe zu kommen.
Kurzes Aufwachen in der Nacht ist grundsätzlich normal. Häufiges oder länger andauerndes Aufwachen kann jedoch unter anderem durch Stress, Lärm, Licht, Alkohol, Koffein oder eine ungeeignete Schlafumgebung begünstigt werden.
Idealerweise solltest du etwa 30 bis 60 Minuten vor dem Schlafengehen auf Handy, Tablet und andere Bildschirme verzichten. Das reduziert die abendliche Licht- und Reizbelastung und kann dabei helfen, leichter zur Ruhe zu kommen.
Ein regelmäßiger Schlafrhythmus und eine ruhige Abendroutine können das Einschlafen erleichtern. Auch ausreichend Tageslicht und Bewegung am Tag sowie weniger helles Licht und Bildschirmzeit am Abend können hilfreich sein.
Eine allgemein beste Schlafposition gibt es nicht. Entscheidend ist, dass die Position bequem ist und keine Beschwerden verursacht. Viele Menschen empfinden die Seitenlage als angenehm, während andere lieber auf dem Rücken schlafen.
Wer länger wach liegt, sollte sich nicht unter Druck setzen. Ruhiges Atmen, Lesen bei gedimmtem Licht oder eine andere entspannende Tätigkeit können helfen, wieder zur Ruhe zu kommen.
Magnesium trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems und zur normalen psychischen Funktion bei. Ob eine Magnesiumsupplementierung den Schlaf verbessert, hängt unter anderem von der individuellen Versorgung und den jeweiligen Ursachen von Schlafproblemen ab.
Wenn Schlafprobleme über längere Zeit bestehen, sehr häufig auftreten oder den Alltag deutlich beeinträchtigen, sollte die Ursache ärztlich abgeklärt werden.
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise.