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Katharina Döricht
Ernährungstherapeutin B.Sc.
7 Min. Lesezeit Aktualisiert am

Katharina Döricht ist Ernährungstherapeutin (B.Sc.) und Gründerin von Inner Sparkle. Seit 2016 beschäftigt sie sich aufgrund ihrer eigenen gesundheitlichen Geschichte intensiv mit entzündungshemmender Ernährung und teilt ihr Wissen sowie ihre Rezepte auf Social Media, in Blogs und Büchern. Bei Inner Sparkle ist sie insbesondere für die Produktentwicklung verantwortlich.

Schneller einschlafen und erholt aufwachen, das wünschen sich viele von uns. Doch immer mehr Menschen haben Probleme beim Einschlafen oder fühlen sich morgens nicht wirklich ausgeruht. Die gute Nachricht: Mit der richtigen Schlafhygiene lässt sich die Schlafqualität spürbar verbessern.

Warum ist erholsamer Schlaf so wichtig?

Während wir schlafen, läuft im Körper ein komplexes Regenerationsprogramm ab. Zellen erneuern sich, das Immunsystem wird gestärkt, und das Gehirn verarbeitet Informationen sowie Emotionen des Tages. Gleichzeitig werden wichtige Hormone reguliert, die Einfluss auf Energie, Stimmung und Stoffwechsel haben.

Ein dauerhaft gestörter Schlaf kann hingegen weitreichende Folgen haben, von Konzentrationsproblemen und erhöhter Reizbarkeit bis hin zu einem geschwächten Immunsystem und langfristigen gesundheitlichen Belastungen.

Zahlreiche Studien zeigen, dass guter Schlaf unter anderem:

  • die mentale Leistungsfähigkeit verbessert
  • Stress reduziert
  • die emotionale Stabilität stärkt
  • das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senkt
  • den Hormonhaushalt reguliert

Umso wichtiger ist es, dem Schlaf die Aufmerksamkeit zu schenken, die er verdient.

Entspannende Abendroutine: So kommst du besser zur Ruhe

Einer der wirkungsvollsten Tipps für besseren Schlaf ist eine feste Abendroutine. Unser Körper liebt Wiederholungen. Feste Rituale geben Sicherheit und signalisieren dem Nervensystem, wann es Zeit ist, herunterzufahren.

Warum Routinen beim Einschlafen helfen

Eine regelmäßige Abendroutine aktiviert den Parasympathikus, den Teil unseres Nervensystems, der für Entspannung und Regeneration zuständig ist. Wer jeden Abend ähnliche Abläufe einhält, schläft häufig schneller ein und erlebt einen tieferen, erholsameren Schlaf.

So sieht eine gute Abendroutine aus

Idealerweise beginnst du etwa 60 bis 90 Minuten vor dem Schlafengehen, Stressoren bewusst zu reduzieren und den Tag langsam ausklingen zu lassen:

  • gedimmtes Licht
  • ruhige Tätigkeiten wie Lesen oder Schreiben
  • Atemübungen oder Meditation
  • ein warmes Bad oder eine entspannende Dusche

Dabei geht es nicht um Perfektion, sondern um Regelmäßigkeit. Schon kleine Rituale, die du täglich befolgst, können deine Schlafqualität deutlich verbessern.

Ernährung am Abend: Diese Lebensmittel fördern erholsamen Schlaf

Was wir abends essen – und wann – hat einen erheblichen Einfluss darauf, wie schnell wir einschlafen und wie erholsam unser Schlaf ist. Schwere oder ungünstige Mahlzeiten können den Körper belasten, die Verdauung aktiv halten und das Einschlafen deutlich erschweren.

Welche Lebensmittel du abends besser meiden solltest

  • sehr fettige oder stark gewürzte Speisen
  • große Portionen kurz vor dem Schlafengehen
  • koffeinhaltige Getränke wie Kaffee, Cola oder Energydrinks
  • Alkohol (auch wenn er müde macht, verschlechtert er nachweislich die Schlafqualität)

Schlaffördernde Lebensmittel

Leichte, warme Mahlzeiten sind am Abend ideal, da sie den Körper nicht unnötig belasten und das Einschlafen erleichtern. Besonders empfehlenswert sind:

  • Suppen und Eintöpfe
  • gedünstetes Gemüse
  • Haferflocken
  • Reis oder Quinoa

Ein besonderes Augenmerk verdienen tryptophanhaltige Lebensmittel. Tryptophan ist eine essenzielle Aminosäure, die im Körper zur Bildung von Serotonin und später Melatonin beiträgt, dem Hormon, das unseren Schlaf-Wach-Rhythmus steuert.

Dabei spielt auch der Darm eine zentrale Rolle: Ein großer Teil des Serotonins wird im Darm gebildet. Eine ausgewogene, nährstoffreiche Ernährung kann daher nicht nur die Stimmung, sondern auch den Schlaf positiv beeinflussen. Mehr dazu erfährst du in unserem Beitrag „Happy Food: Diese Lebensmittel machen dich glücklich“.

Gute Tryptophan-Quellen

  • Cashewkerne
  • Kichererbsen
  • Haferflocken
  • Sonnenblumenkerne
  • Pistazien
  • Sojaprodukte

In Kombination mit komplexen Kohlenhydraten kann Tryptophan besonders gut aufgenommen werden, eine wichtige Voraussetzung, um abends schneller zur Ruhe zu kommen und besser zu schlafen.

Kräuter & natürliche Helfer für besseren Schlaf

Seit Jahrhunderten werden Kräuter genutzt, um Entspannung zu fördern und das Einschlafen zu erleichtern. Auch heute spielen sie eine wichtige Rolle in der natürlichen Schlafunterstützung.

Bewährte Kräuter für erholsamen Schlaf

Zu den bekanntesten Pflanzen mit beruhigender Wirkung zählen:

  • Baldrianwurzel – kann die Einschlafzeit verkürzen
  • Lavendel – wirkt ausgleichend und entspannend
  • Passionsblume – unterstützt innere Ruhe
  • Kamille – mild beruhigend, besonders als Tee

Diese Kräuter werden traditionell in Tees, Extrakten oder Kapseln eingesetzt. Viele Menschen empfinden sie als sanfte Unterstützung, um abends besser abzuschalten.

Warme Getränke als Abendritual

Ein warmes Getränk vor dem Schlafengehen wirkt nicht nur entspannend, sondern kann auch fester Bestandteil einer Abendroutine werden. Besonders beliebt sind:

  • Kamillentee
  • Lavendeltee
  • warme Pflanzenmilch mit Gewürzen wie Zimt oder Muskat

Wichtig ist, koffeinhaltige Tees am Abend zu vermeiden.

Schlafumgebung optimieren: Dunkel, kühl und ruhig schlafen

Die Qualität deines Schlafes hängt stark von deiner Schlafumgebung ab. Selbst kleine Störfaktoren können dazu führen, dass du nachts häufiger aufwachst oder weniger tief schläfst.

Die wichtigsten Faktoren für ein gutes Schlafumfeld

  • Dunkelheit: Licht hemmt die Melatoninproduktion. Verdunkelungsvorhänge oder Schlafmasken können helfen.
  • Ruhe: Lärm stört den Schlafrhythmus. Ohrstöpsel oder gleichmäßige Hintergrundgeräusche (White Noise) können unterstützend wirken.
  • Temperatur: Die ideale Schlaftemperatur liegt zwischen 16 und 19 Grad Celsius.
  • Ordnung: Ein aufgeräumtes Schlafzimmer wirkt beruhigend auf den Geist.

Auch die Qualität von Matratze, Kissen und Bettdecke sollte nicht unterschätzt werden. Sie tragen maßgeblich zum Liegekomfort und damit zur Schlafqualität bei.

Blaulicht vermeiden: Warum Handy und Laptop deinen Schlaf stören

Smartphones, Tablets und Laptops gehören für viele Menschen zum Alltag – oft bis kurz vor dem Schlafengehen. Das Problem: Diese Geräte strahlen blaues Licht aus, das die Melatoninproduktion hemmt.

Warum blaues Licht problematisch ist

Melatonin ist das Hormon, das unserem Körper signalisiert, dass es Zeit zum Schlafen ist. Blaues Licht gaukelt dem Gehirn Tageslicht vor und hält uns künstlich wach, selbst wenn wir uns bereits müde fühlen.

So reduzierst du den Einfluss von Bildschirmen

  • mindestens eine Stunde vor dem Schlafengehen keine Displays mehr
  • Nachtmodus oder Blaulichtfilter nutzen
  • das Handy nicht mit ins Bett nehmen

Stattdessen bieten sich entspannende Alternativen an:

  • Lesen
  • sanfte Dehnübungen oder Yoga
  • Meditation
  • Tagebuch schreiben
  • bewusst eine Tasse Tee genießen

Diese Aktivitäten helfen deinem Gehirn, allmählich in den Ruhemodus zu wechseln.

Schneller einschlafen und erholsam aufwachen

Schon kleine Veränderungen – eine bewusste Abendroutine, die richtige Ernährung oder weniger Bildschirmzeit – können deine Schlafqualität deutlich verbessern.

Wichtig ist, geduldig zu bleiben und neue Gewohnheiten konsequent umzusetzen. Jeder Körper reagiert unterschiedlich, doch langfristig zahlt sich ein bewusster Umgang mit dem Thema Schlaf immer aus.

Hinweis: Bei anhaltenden oder schweren Schlafproblemen solltest du ärztlichen Rat einholen, um mögliche Ursachen abzuklären.

Häufige Fragen zum Einschlafen

Wie viele Stunden Schlaf braucht man pro Nacht?

Die meisten Erwachsenen benötigen etwa sieben bis neun Stunden Schlaf pro Nacht. Entscheidend ist neben der Schlafdauer auch die Qualität des Schlafs.

Wie kann ich schneller einschlafen?

Ein regelmäßiger Schlafrhythmus, eine entspannte Abendroutine und möglichst wenig helles Licht am Abend können dabei helfen, schneller zur Ruhe zu kommen. Auch Bewegung und Tageslicht am Tag unterstützen einen gesunden Schlaf-Wach-Rhythmus.

Was tun, wenn Gedanken mich am Einschlafen hindern?

Wenn Gedanken dich am Einschlafen hindern, kann es helfen, sie vor dem Schlafengehen aufzuschreiben und so bewusst aus dem Kopf zu bekommen. Auch eine ruhige Atemübung, Meditation oder eine entspannte Abendroutine können dabei unterstützen, gedanklich zur Ruhe zu kommen.

Warum wache ich nachts immer wieder auf?

Kurzes Aufwachen in der Nacht ist grundsätzlich normal. Häufiges oder länger andauerndes Aufwachen kann jedoch unter anderem durch Stress, Lärm, Licht, Alkohol, Koffein oder eine ungeeignete Schlafumgebung begünstigt werden.

Wie lange vor dem Schlafen sollte ich das Handy weglegen?

Idealerweise solltest du etwa 30 bis 60 Minuten vor dem Schlafengehen auf Handy, Tablet und andere Bildschirme verzichten. Das reduziert die abendliche Licht- und Reizbelastung und kann dabei helfen, leichter zur Ruhe zu kommen.

Was hilft gegen Einschlafprobleme?

Ein regelmäßiger Schlafrhythmus und eine ruhige Abendroutine können das Einschlafen erleichtern. Auch ausreichend Tageslicht und Bewegung am Tag sowie weniger helles Licht und Bildschirmzeit am Abend können hilfreich sein.

Was ist die beste Schlafposition?

Eine allgemein beste Schlafposition gibt es nicht. Entscheidend ist, dass die Position bequem ist und keine Beschwerden verursacht. Viele Menschen empfinden die Seitenlage als angenehm, während andere lieber auf dem Rücken schlafen.

Was hilft, wenn man nachts nicht mehr einschlafen kann?

Wer länger wach liegt, sollte sich nicht unter Druck setzen. Ruhiges Atmen, Lesen bei gedimmtem Licht oder eine andere entspannende Tätigkeit können helfen, wieder zur Ruhe zu kommen.

Kann Magnesium beim Schlafen helfen?

Magnesium trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems und zur normalen psychischen Funktion bei. Ob eine Magnesiumsupplementierung den Schlaf verbessert, hängt unter anderem von der individuellen Versorgung und den jeweiligen Ursachen von Schlafproblemen ab.

Wann sollte man bei Schlafproblemen einen Arzt aufsuchen?

Wenn Schlafprobleme über längere Zeit bestehen, sehr häufig auftreten oder den Alltag deutlich beeinträchtigen, sollte die Ursache ärztlich abgeklärt werden.

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Eine Kräuterkombination in Kapselform für deine Abendroutine oder stressige Zeiten. Wir empfehlen zwei bis drei Kapseln etwa ein bis zwei Stunden vor dem Schlafengehen einzunehmen.

Relax Kapseln als sanfte Unterstützung am Abend

Gerade in stressigen Phasen fällt es vielen schwer, abends abzuschalten. Gedanken kreisen, der Körper bleibt angespannt und das Einschlafen verzögert sich. Neben einer festen Abendroutine, bewusster Entspannung und schlaffördernden Gewohnheiten können pflanzliche Begleiter hier unterstützend wirken.

Die Relax Kapseln enthalten eine ausgewählte Kombination traditionell genutzter Kräuter, die zur Förderung von Entspannung und innerer Ruhe eingesetzt werden. Sie lassen sich gut in eine bestehende Abendroutine integrieren und werden häufig genutzt, um den Übergang vom aktiven Tag in einen ruhigen Abend bewusster zu gestalten.

Viele integrieren die Relax Kapseln als festen Bestandteil ihrer Abendroutine, insbesondere in Phasen erhöhter Belastung oder innerer Unruhe. Empfohlen wird die Einnahme von zwei bis drei Kapseln etwa ein bis zwei Stunden vor dem Schlafengehen, idealerweise in Kombination mit ruhigen Ritualen wie Lesen, Atemübungen oder einem warmen Tee.

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Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise.